Die gepflückte Lotus (Andreas Weixler, 1997)
UA bei "open music", Minoriten, Graz 21.5. 97
Beschreibung
Kammerorchester und Elektronik
Dauer
7 min.
Besetzung
fl, ob,cl, fg, crn, tp, pos, perc, pno, S, A,pno, vl, vla, vlc, cb
 Interpreten:
Szene Instrumental, Dir. Wolfgang Hattinger
Orf-Rundfunksendung: Zeiton Ö1: 30.6. 1997
 

Entstehung von —Die gepflückte Lotusž

—Die gepflückte Lotusž ist ein Produkt der nunmehr langjährigen Zusammenarbeit  des Grazer Ensemble Szene Instrumental  mit dem Komponisten Andreas Weixler. Nach dem rein orchestralen Werk —Paramourž für Kammerorchester und Klavier und der absolut elektronischen Arbeit —Jade f.o.o.t - for orchetra  on tapež, das ebenfalls auf eingespielten Klängen des experimentierfreudigen Ensembles basiert,  ist die vorliegende Komposition die Symbiose  instrumentaler Klänge zeitgenössischer Musik, elektronischer Klangwelt und Computerkomposition.

Dem ursprünglichen Konzept der Klangfarbenkompositon durch  Dichtesteuerung  folgend  (Magisterarbeit: ž Dichtesteuerung granularer Klangereignissež Andreas Weixler 1997, einzusehen an  der Bibliothek der MHS Graz und am Institut für Wertungsforschung und am Institut für Elektronische  Musik, Graz) ) wurde sowohl der Elektronikteil als auch die orchestrale Partitur für Szene Instrumental auskomponiert. Die Dichtesteuerung granularer Klangereignisse für die Erstellung der Partitur erfolgte auf einem Atari 1040 ST Computer  (Algorithmische Komposition).

Auskomponierte Klangbeispiele zeitgenössischer Klänge wurden im UEA Studio der Univerversity of East Anglia, Norwich, England im 1996 digital editert.  Zu hören sind ausschließlich prozessierte Klänge der Instrumente, Frauen- und Männerstimmen des Ensmbles Szene Instrumental ergänzt durch die Einspielung einer tiefen Plattenglocke in Cis (Leihgabe des Klangforum-Wien) durch den Komponisten.
 Für den Elektronikpart entwicklte der Komponist die Steuerungssoftware —HyperControlž  in Opcode Max für digitales algorithmisches Sound Processing  auf Macintosh Computer. (digitale Klangeditierung)

Die eigentliche Kompositionsarbeit des Elektronikteils geschah am BEAST -Birmingham Electro Acoustic Sound Theatre, dem Studio der University of Birmingham,  England 1996.
Die Partitur wurde im Atelier Avant Aweixler erstellt und der Elektronikpart den sich wandelten Anwendungen angepaßt digital bearbeitet (human processing - künstlerische Gestaltung).